Influencer-Strategien erfolgreich planen

Follow Your Dreams

Folge deinen Träumen bekommt in der heutigen Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die Generation der Millennials folgt nämlich in erster Linie vielen Freunden auf diversen Social Media Kanälen. Doch immer häufiger gesellen sich dazu auch Profile von Leuten, die man nicht persönlich kennt, sich aber trotzdem mit ihnen auf eine gewisse Art und Weise verbunden fühlt – Influencer. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich gar nicht so viel von normalen Freunden. Sie posten Fotos aus ihrem Leben und zeigen sich in ihren Storys auch von der privaten Seite. Diesen perfekt inszenierten Traum wollen viele Follower zur Wirklichkeit machen und sind daher bereit, Empfehlungen von ihren Idolen aus der virtuellen Welt dankend anzunehmen.

Und hier kommen die Unternehmen ins Spiel. Nicht jedes Produkt oder jede Marke passt zu jedem Influencer gleich gut. Damit die Influencer die Produkte authentisch in ihre Beiträge einbauen und ihre Follower tatsächlich einen Kauf tätigen, bedarf es auch bei einer Influencer-Kampagne einer genauen und strukturierten Planung.

Einer der wichtigsten Punkte in der Planung ist die Festlegung eines Ziels für die Kampagne. Danach richtet sich nämlich auch die Auswahl der richtigen Influencer. Je nachdem, ob ein neues Produkt vorgestellt, das Markenimage verbessert oder die Reichweite erhöht werden soll, bieten sich unterschiedliche Arten von Influencern an. Studien haben dabei sechs verschiedene Influencer-Typen identifiziert:

  • Stil-Inspiratoren
  • Coaches
  • Experten
  • Erklärer
  • Selbstdarsteller und Unterhalter
  • Missionare

Bei Image-Verbesserungen sollten vor allem Wünsche und Träume der Follower geweckt werden, die in Folge von Werbung auf die Marke übertragen werden. Deshalb sind hier Stil-Inspiratoren als Influencer ideal. Handelt es sich um Produktpräsentationen wären hingegen Coaches, Experten und Erklärer die richtige Wahl, das diese detaillierte Features und Besonderheiten hervorheben können. Dasselbe Ziel kann aber auch mit einer anderen Herangehensweise erreicht werden. Mit dem Einsetzen von Missionaren als Influencer kann das Zugehörigkeitsgefühl geweckt werden, was sich wiederum in einer positiven Wahrnehmung der Marke widerspiegelt. Es kann also gesagt werden, dass es in erster Linie nicht um Unterschiede in Sachen Reichweite, Follower-Anzahl oder Beliebtheit der Influencer geht, sondern um die Bedürfnisse, die sie bei ihren Followern wecken.

Darüber hinaus sollten sich Unternehmen bei ihrer Zielsetzung im Klaren sein, ob es sich um eine B2B- oder B2C-Kampagne handeln soll. Während im B2C-Bereich besonders viel Wert auf Entertainment und die Nähe zu den Kunden gelegt wird, sind bei B2B-Kampagnen vor allem ein professionelles Auftreten und Expertise mit weniger emotionalen Elementen wichtig.

Des Weiteren muss das ideale Social Media Netzwerk ausgewählt werden, welches vor allem abhängig von der Zielgruppe der Kampagne ist. Bei jungen Followern von ca. 14 bis 19 Jahren sind vor allem Snap-Chat und Musical.ly weit verbreitet. Die Zielgruppe von 20 bis 29-jährigen ist bevorzugt auf Instagram zu finden. Youtube kann als ganzheitliches Instrument für die verschiedensten Altersklassen verwendet werden und eignet sich vor allem mit aufwendigen Produktionen ausgezeichnet für das Storytelling.

Besonderes Augenmerk muss jedoch bei allen Influencern auf die Kennzeichnung als Werbung gelegt werden. Am besten ist, schon ab dem ersten Briefing eine klare Anweisung dafür zu kommunizieren und sich darüber hinaus vertraglich abzusichern. Dabei sollte beachtet werden, dass es nicht ausreicht wenn versucht wird, die Kennzeichnung in Hashtags zu verschleiern. Hier wird eine klare, unmissverständliche, sofort sichtbare Kennzeichnung als Werbung empfohlen.

Mithilfe dieser wenigen Schritte können Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit Influencern besser planen und einer erfolgreichen Influencer-Kampagne steht nichts mehr im Wege.

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