Tradedoubler-Studie: Mobile Schnäppchen-Jagd nimmt Händler in die Pflicht

München, 12. Juni 2013 - Deutsche Verbraucher setzen auf ihrer Jagd nach Shopping-Schnäppchen zunehmend auf Performance Marketing-Apps. Über die Hälfte, 52 Prozent, aller Einkäufer mit mobilem Internetzugang haben bereits heute mindestens eine entsprechende App auf ihrem Smartphone installiert. Das ist das Ergebnis einer neuen internationalen Studie der Insight Unit von Tradedoubler mit dem Titel “Mobile & das digitale Shopping-Erlebnis“ .

Preisvergleich-Apps führen in der Gunst der deutschen Verbraucher mit Abstand. 34 Prozent haben eine solche App installiert, gefolgt von Gutschein/Voucher Code-Apps (24 Prozent), Treue- oder Bonus-Apps (21 Prozent), Schnäppchen/Group-Buying-Apps (17 Prozent) und Cashback-Apps (14 Prozent). Das deckt sich mit den Werten aus anderen europäischen Ländern . 

Die Studie zeigt, welche besondere Rolle der Preis für deutsche Verbraucher spielt: 73 Prozent der Befragten hierzulande nutzen ihr Smartphone noch im Geschäft, um nach einem besseren Preis zu suchen. Von den Verbrauchern, die ihr Mobilgerät im Geschäft nutzen, haben 60 Prozent bereits beim stationären Wettbewerb gekauft, weil sie hier mobil einen günstigeren Preis gefunden haben. 65 Prozent der Befragten haben nach ihrer Recherche zuhause online eingekauft, 46 Prozent direkt mobil. Deutsche Verbraucher zeigen somit ein besonders preisbewusstes Verhalten, das in allen diesen Bereichen über dem europäischen Durchschnitt liegt.

Für die Schnäppchenjäger spielen Rabatt- und Gutschein-Code-Apps eine wichtige Rolle. 52 Prozent der Befragten in Deutschland suchen aktiv nach Gutschein-Codes, 45 Prozent lösen regelmäßig Codes ein, die sie auf ihr Handy geschickt bekommen haben. Diese Codes können oftmals sowohl online als auch im Geschäft eingelöst werden. Das macht sie zu einem wichtigen Instrument für Händler, um Verbraucher zurück in den Laden zu locken.

„Die Schnäppchen-Jagd findet heute mobil statt. Marken laufen Gefahr Kundschaft zu verlieren, wenn sie den mobilen Verbraucher nicht mit relevanten Kampagnen und Performance Marketing-Modellen erreichen. Gerade bei mobilen Apps gibt es noch viel Nachholbedarf, weil der Verbraucher diese Anwendungen heute erwartet und nachfragt“, sagt Björn Hahner, Country Manager Deutschland bei Tradedoubler. „Wir beobachten zudem, dass bekannte Händler an Dominanz im stationären Handel verlieren. Das liegt an der wachsenden Bedeutung von Preis, Leistung und Kanalvielfalt für die Verbraucher. Das kann Auswirkungen auf die Markenloyalität haben, in die sowohl Händler als auch Markenartikler viel Geld investieren. Auf diesen Wandel sollten sich alle Beteiligten einstellen.“

Auch die jüngsten Zahlen aus dem Tradedoubler-Netzwerk sprechen für die Nutzung mobiler Performance Marketing-Seiten und –Apps im Marketing-Mix. So stieg das Kaufvolumen im mobilen Performance-Netzwerk im ersten Quartal 2013 im Jahresvergleich um 187 Prozent. 

Tradedoubler hat Ende April in Deutschland die Initiative #performancevalue gestartet. Sie soll einen Beitrag zu mehr Transparenz und Effizienz im Performance Marketing leisten und ihr zum angemessenen Platz im Marketing-Mix verhelfen. Dazu gehört auch die Förderung des mobilen Performance Marketings. Im Rahmen der Initiative kürzt Tradedoubler für große Advertiser die Netzwerkprovision im Affiliate Marketing um bis zu 50 Prozent. Das verhilft Advertisern zu mehr Spielraum, der unter anderem in mobile Kanäle investiert werden kann. Mehr unter zur Initiative finden Sie unter www.performancevalue.de.

Das Whitepaper zur internationalen Tradedoubler-Studie steht ab heute zum Download bereit unter http://www.tradedoubler.com/de/performance-mobile. Für die Studie wurden 2.500 Smartphone Nutzer, die mindestens einmal im Monat online einkaufen, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Polen von der Tradedoubler Insight Unit befragt.

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